Erst Salz dann Eis und neuerdings Gas und Strom

Schon seit Tausenden von Jahren versucht der Mensch, seine Lebensmittel durch die verschiedensten Techniken haltbar zu machen und möglichst unverderblich zu machen. Dazu hat er im Laufe der Zeit verschiedenste Techniken entwickelt. Als eine der ersten wirkungsvollen Methoden entstand sicherlich das Einpökeln. Dabei konserviert man das betreffende Lebensmittel mit Salz, dadurch wird ihm das Wasser entzogen und somit wird es weniger anfällig gegen Verderblichkeit. Sehr bald entdeckte man natürlich auch, dass Eis und Kälte ebenfalls sehr wirksam gegen Verderbnis wirken, wenngleich man erst viel später die Gründe dafür verstand.

Die ersten Kühlhäuser entstanden in den Kellern und Kellergewölben von Häusern. Man schaffte dort im Winter große Mengen Eis hinein, das man dadurch gewann, dass man aus zugefrorenen Flüssen oder Seen Blöcke aushob. Im Sommer schmolz das viele Eis und kühlte damit den ganzen Raum herunter, so dass sich nun darin problemlos Getränke und Lebensmittel aufbewahren ließen. Wie man sich vorstellen kann, war die Umweltbilanz dieser ersten, schlichten Kühlhäuser hervorragend. Heute ist es meist mit mehr technischem Aufwand verbunden, ein Kühlhaus zu betreiben. Für viele Betriebe stellt dies im Übrigen ein großes Problem dar. Besonders Betriebe mit einem stark schwankenden Volumen an Tiefkühlware haben. Da das Betreiben von Tiefkühlräumen mithilfe von Gas oder Strom mit Folgekosten verbunden ist, sollte der Platz möglichst effektiv genutzt werden. Allerdings wird gerne vergessen, dass man eine Kühlzelle natürlich auch leasen kann. Das hat viele Vorteile: Man mietet immer nur so viel Raum wie man benötigt und hat somit keine überflüssigen Kosten. Zudem entfallen Zeit und Kosten, die für die Kühlkontrolle aufgewendet werden müssten.

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